Freitag, 12.09.08, 1:36 Uhr

Der Verkehr in Italien, und vor allem der in Rom, ist für Deutsche... eine Geduldsprobe... Die Stadtrundfahrt war mit einer Achterbahnfahrt gleichzusetzen, aber sehr zu empfehlen. Ich glaube das hätten wir schon am Montag machen sollen. Aber das wussten wir ja vorher noch nicht. Der Bus fuhr fast alle Denkmäler an, die er irgendwie über das verwirrende Straßennetzwerk erreichen konnte. Und das in einem Affenzahn. Er fuhr so dicht an den Bäumen am Straßenrand vorbei, dass wir die Köpfe einziehen mussten um nicht erschlagen zu werden. Aber der Fahrtwind und das Sitzen waren unglaublich erholsam. (An dieser Stelle eine große Empfehlung für alle Romreisenden: Stadtrundfahrt machen! Es lohnt sich schon deswegen weil man zu sehen bekommt, was man sich später näher ansehen will oder auch nicht.) Über zwei Stunden später waren wir wieder vorm Vatikan. Auf der Fahrt hatten wir beschlossen zu Fuß bzw. via Metro zu den Spanischen Treppen zu gelangen. An etlichen Souvenirständen vorbei kamen wir an der Metro an. Es ging zurück Richtung Haltestelle Spagna. Und von da aus... ins ersehnte McDonnalds. Wir standen kurz vorm verhungern.
Gesättigt hatten wir trotzdem noch fast zwei Stunden Freizeit. Wir trudelten also weiter durch die Stadt auf der Suche nach sinnlosen Souveniers.
Um 18:00 Uhr an der Spanischen Treppe. Das Rudel formierte sich. Die meisten hatten die Nase voll. Sie wollten ins Camp zurück, an den Pool. Okay, ich eigentlich auch. Aber das wäre nur möglich gewesen, wenn wir pünktlich 18:00 Uhr den Heimweg angetreten hätten. Haben wir aber nicht. Um 20:00 Uhr schließt der Pool im Camp. Jetzt war es schon nach halb sieben. Es
lohnte sich eh nicht mehr, weil wir nicht mehr rechtzeitig ankommen würden. Gut dreiviertel entschlossen sich trotzdem gut zwei Drittel der Gruppe dazu, ins Camp zurückzukehren. Der Rest machte sich mit unserem Chef, Herrn Günther, zu Fuß auf den Weg zum Pantheon. Der Abend in der Stadt war fantastisch! Es wurde von der Temperatur her erträglicher, die Touristen weniger. Die engen Gassen hin zum Pantheon waren mit unzähligen kleinen Restaurants bestückt. Das Pantheon selbst war ein riesiger Bau. Das Loch in der gigantischen Kuppel war neben dem Eingang die einzige Lichtquelle für das gigantische Innere. Wieder aus dem Bau heraus entdeckten wir einen Pantomimen, der Passanten nachahmte. Wir schauten fast eine halbe Stunde seinem Treiben zu bis wir letztlich zum Zug mussten.
Wieder im Camp wollten wir alle in die Disco. Letzter Abend! Nix wie hin! Es war meines Erachtens eine Disco wie jede andere. Nur halt... draußen... und mehrsprachig. Wir rechneten nicht mit der Unfreundlichkeit der Security. Da wir keine Getränke kauften, wurden wir nacheinander alle rausgeworfen. Okay... Es war spät, aber nicht zu spät. Was jetzt? Der letzte Abend... wir schnappten uns ein paar Stühle, setzten uns auf die Veranda vor den Bungalow und genossen die warme Nacht.


Zwischentreff an der Spanischen Treppe

Vor dem Pantheon

Im Pantheon

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